systemische paartherapie
Paare kommen zu mir, wenn Konflikte sich wiederholen, Gespräche im Kreis laufen oder Nähe und Distanz zum ständigen Thema werden. Manchmal steht eine akute Krise im Raum, manchmal die leise Frage: Wie soll es weitergehen?

In der Paartherapie geht es nicht um Schuld oder schnelle Lösungen. Wir schauen gemeinsam auf die Muster, die zwischen Ihnen wirken – auf Bedürfnisse, Verletzungen und unausgesprochene Erwartungen.
Oft zeigt sich: Nicht die Unterschiede sind das Problem, sondern der Kreislauf, in dem beide reagieren. Wenn dieser sichtbar wird, entsteht Bewegung.
Ziele der Paarbegleitung können sein:
- wieder konstruktiv miteinander sprechen können
- festgefahrene Konfliktmuster erkennen und unterbrechen
- Nähe und Autonomie neu austarieren
- Vertrauen nach Verletzungen stärken
- unterschiedliche Bedürfnisse besser verstehen (z. B. bei ADHS oder neurodivergenten Dynamiken)
- eine bewusste Entscheidung für oder gegen die Beziehung treffen
Ich arbeite systemisch, traumasensibel und strukturiert. Widersprüchliche Gefühle dürfen Raum haben. Veränderung entsteht dort, wo Verständnis wächst.
systemische familientherapie
Familienleben ist lebendig – und manchmal überfordernd. Übergänge, Krisen, Konflikte oder besondere Belastungen können das Miteinander aus dem Gleichgewicht bringen. Oft geht es nicht um „schwierige Personen“, sondern um Dynamiken, die sich festgefahren haben.

In der Familientherapie schauen wir gemeinsam darauf, wie jede Person die Situation erlebt – und was es braucht, damit Orientierung, Sicherheit und Verbindung wieder möglich werden.
Ich arbeite systemisch, traumasensibel und mit einem offenen Blick auf neurodivergente Lebensrealitäten.
Ziele der Familientherapie können sein:
- wieder konstruktiv miteinander sprechen
Konflikte verstehen statt eskalieren lassen - Jugendliche in Autonomieprozessen begleiten
- Eltern in ihrer Rolle stärken
- Belastungen (z. B. Krankheit, Trennung, ADHS, Überforderung) gemeinsam bewältigen
- neue, alltagstaugliche Formen des Miteinanders entwickeln
Konflikte sind oft Hinweise auf Entwicklungen – nicht auf Versagen. Wenn Zusammenhänge sichtbar werden, entsteht Entlastung. Schritt für Schritt können neue Handlungs-spielräume wachsen.
systemische einzeltherapie
Manchmal geraten wir als Einzelne an einen Punkt, an dem es nicht mehr „einfach weitergeht“. Erschöpfung, innere Unruhe, Überforderung oder wiederkehrende negative Beziehungsmuster können Hinweise darauf sein, dass etwas genauer betrachtet werden sollte.

In der Einzeltherapie schaffen wir einen Raum, in dem Sie Ihre Situation sortieren, Zusammenhänge verstehen und neue Orientierung finden können.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf:
- Frauen in belastenden Lebensphasen – bspw. nach der Mutterschaft, bei beruflicher Neuorientierung oder unter dauerhaftem Erwartungsdruck
- späten ADHS-Diagnosen im Erwachsenenalter
- Fragen rund um Neurodivergenz und Identität
- Stressregulation und Umgang mit Überforderung
- Beziehungsmustern und Selbstwert
Gerade bei Frauen bleiben ADHS oder andere neurodivergente Muster lange unerkannt. Statt klarer Symptome stehen häufig Erschöpfung, Selbstzweifel oder das Gefühl, „anders“ zu funktionieren, im Vordergrund. In der Begleitung geht es nicht um Diagnostik, sondern um Verstehen: Wie haben Sie bislang funktioniert? Wo entsteht Druck? Und was braucht es, damit Alltag, Beziehungen und berufliche Anforderungen stimmiger werden?